Wir über uns

Das Haus der Sauerweins
Das Haus aus dem das heutige Weingut entstanden ist

Anfang des 17. Jahrhunderts wurden die Sauerweins erstmals an der oberen Mosel urkundlich erwähnt. Sie kamen damals aus Natters in Südtirol.

Im Laufe der Generationen wurde immer etwas Wein angebaut, zusammen mit Landwirtschaft und Zuerwerb bei Bahn, Handwerk oder Verwaltung. So war Matthias Sauerwein, Großvater von Erwin Sauerwein, nach 1945 Bürgermeister im Amt Palzem. Von ihm wurde auch der heutige Betriebssitz 1924 gegründet, jetzt ein großes Gebäude inmitten von Weinbergen.

Edith und Erwin Sauerwein legten den Grundstein für das heutige Weingut, mit ihren Kindern Matthias, Tobias, Timo und Andreas. Nach dem frühen Tod von Erwin im Jahre 2016, führen die Söhne Matthias und Timo das Weingut weiter.

Von 2003 bis 2018 lief der Betrieb unter dem Namen Weingut Sonenbuerg. Seit 2019 besinnen wir uns wieder auf unseren -für Winzer etwas eigenwilligen- Familiennamen zurück. Weil wir sind nun mal die Sauerweins.

Tradition in Harmonie mit moderner Innovation

Matthias und Timo, aufgewachsen auf dem Weingut, haben beide in Geisenheim Weinbau & Oenologie studiert. Nachdem sie Erfahrungen in renommierten Weingütern in Deutschland, Frankreich, Österreich und Neuseeland gesammelt haben, leiten sie nun das Weingut mit frischen Ideen.

Edith, die Mutter von Matthias, Tobias, Timo und Andreas, ist das Rückgrat der Familie.

Judith, die Ehefrau von Matthias, ist als Grundschullehrerin weniger in das Tagesgeschäft eingebunden. Mit ihrer Begeisterung für den Wein unterstützt sie Matthias jedoch immer gerne. Und die nächste Generation wächst bereits heran: Theodor und Johanna erkunden das Weingut, probieren die Trauben und fahren mit Papa begeistert Traktor.

Edith, Timo, Matthias und Judith Sauerwein mit Theodor

Man vergisst es leicht, aber in einem Glas Wein steckt eine ganze Menge an Arbeit, die wir ohne unsere engagierten Mitarbeiter gar nicht schaffen würden. Bei der Arbeit im Weinberg, im Keller, im Lager, im Vertrieb, im Büro, im Gästehaus ... werden wir von einem motivierten Team unterstützt.

Christian du Toit-Schmidt und Hans Lamberti bringen ihre Weinexpertise bei uns im Vertrieb ein. Christian studierte Kunsthistorik bevor er dann doch auf Wein umschwenkte. Seit langem leitet er den Großteil unserer Verkostungsaktionen.

Hans war einer unser ersten Kunden, in seinem Lebensmittelmarkt verkaufte er schon in den 80er Jahren unsere Weine. Nun betreut er unsere Handelskunden und Wiederverkäufer.

Bastian Groschke unterstützt uns als gelernter Winzer tatkräftig im Keller und Weinberg.

Weingut

Timo trägt zwei volle Eimer mit Trauben aus dem Weinberg

Auf fast 20 km Mosellänge, von Nennig bis Rehlingen, pflanzen wir weiße und rote Rebsorten an, darunter zu mehr als 20% den Elbling, die älteste deutsche Rebe. Getreu unserem Motto "Pure Vielfalt" sind es mittlerweile 20 verschiedene Rebsorten (Auxerrois, Cabernet Cortis, Chardonnay, Dornfelder, Dunkelfelder, Elbling, Gewürztraminer, Grauburgunder, Kerner, Ortega, Regent, Riesling, Rivaner, Roter Riesling, Sankt Laurent, Schwarzriesling, Solaris, Spätburgunder, Syrah und Weißburgunder).

Die Vielfalt der Rebsorten spiegelt die Vielfalt unserer Region wider. Unsere Böden in Palzem in Moselnähe bestehen aus Muschelkalk. Es sind Ausläufer des Pariser Beckens. Sie erwärmen sich schnell, sind durchlässig und gerade für Elbling und die Burgundersorten gut geeignet.

1/3 unserer Weinberge sind Steillagen - sprich sehr viel Handarbeit: vom Rebschnitt im Winter über die Laubpflege, Entblättern und Trauben halbieren im Sommer bis zur Handlese im Herbst.

Muschelkalkgestein
Matthias zieht eine Probe aus einem Barriquefässer

Unsere Weißweine werden im Edelstahl- oder im Holzfass vergoren. Die Rotweine reifen nach der Maischegärung teils 1-2 Jahre im kleinen Barrique.


Matthias und Timo begutachten eine Traube
Eine Eidechse

In Harmonie mit der Natur


Es ist für uns selbstverständlich die sensible Natur zu schonen und zu erhalten.

Wir sind Mitglied im Arbeitskreis Kontrolliert Umweltschonender Weinbau Mosel sowie bei Charta Schengen Prestige.

Matthias genießt eine kurze Pause während der Traubenlese